Trauerfeier für Wolfgang Lütjens

Wolfgang Lütjens starb als amtierendes Mitglied des Vorstandes der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen.  2012 wurde er in den Vorstand der Landesstelle gewählt. Er wollte den Einfluss der Selbsthilfe stärken.

Wir haben uns Mitte 2013 näher kennengelernt, als der Hamburger Distrikt der Guttempler, in den Räumen der Brücke eine vorläufige Bleibe bekam. Er ist in der Folge auch Mitglied im Verein Brücke geworden.

Seine ganze Kraft steckte er in das Überleben des Distriktes. Heute steht der Distrikt auf stabilen Füßen, ohne finanzielle Belastungen. Zwei von ihm initiierte Zukunftswerkstätten haben zur Versöhnung beigetragen und geholfen, den Blick in die Zukunft zu richten. Das ist Wolfgang Lütjens zu verdanken. Das sein Amt, nach seinem krankheitsbedingten Rücktritt, bis heute nicht besetzt wurde, zeigt den hohen Stellenwert, den er in der Arbeit der Hamburger Guttempler hatte.

Ohne Rücksicht auf seine angeschlagene Gesundheit, hat er sich für die Suchtselbsthilfe in Hamburg eingesetzt. Die finanzielle Ausstattung der Selbsthilfearbeit hat er durch seine Multiplikatoren Arbeit und seine Mitarbeit im Vergabegremium der Landesstelle tatkräftig unterstützt.

Er hat die Einführung einer Ehrenamtlichen Card in Hamburg angeregt. Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen hat das 2014 auf ihrer Mitgliederversammlung beschlossen.

Wenn es etwas gibt, was Wolfgang uns hinterlassen hat, dann für Menschen zu kämpfen, die als Suchtkranke so schwer um ihr Leben ringen müssen. Für die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen ist sein Tod ein schmerzlicher Verlust. Wir werden seinen Rat und seinen Optimismus vermissen. Wolfgang Lütjens hat sich in herausragender Art und Weise um die Suchtkrankenhilfe in Hamburg verdient gemacht.

Danke, Wolfgang Lütjens.

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