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Starthilfe für MUTige Jugendliche mit Essstörungen

Ein Fünftel aller Jugendlichen zeigt  Symptome einer Essstörung. Um einer echten Fehlentwicklung frühzeitig entgegen zu wirken gibt es bei der „Brücke e.V.“  nun sMUTje, die Starthilfe für MUTige Jugendliche mit Essstörungen. Die s ist ein spezielles Beratungsangebot für  betroffene  Mädchen und Jungen, deren Angehörige und (pädagogische) Fachkräfte. Das Angebot wird von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) gefördert.
Die Brücke Beratungs- und Therapiezentrum e.V. ist seit 25 Jahren erfahren in der Beratung, Begleitung und Therapie von Menschen mit Essstörungen. Nachdem es dem Beratungszentrum aufgrund einer Änderung im Psychotherapeutengesetz nicht mehr möglich war Therapieplätze für Menschen mit Essstörungen anzubieten, war es notwendig ein Angebot zu ermöglichen das diese Klientinnen auffing. Die Brücke entwickelte ein niedrigschwelliges Beratungskonzept  für sozial benachteiligte  Mädchen mit Essstörungen und erhielt hierfür über fünf Jahre eine Förderung durch die Aktion Mensch.
In diesem Zeitraum ist es gelungen das Angebot zu etablieren. In den fünf Jahren kam es zu etwa 4000 persönlichen Beratungskontakten, hinzu kamen Anfragen per Mail oder Telefon. Die Brücke e.V. ist zudem  im Bereich Essstörungen in Hamburg sehr gut vernetzt und hat sich im Rahmen von Aktionswochen und Gremienarbeit für die Belange von Menschen mit Essstörungen eingesetzt.
Mit der Förderung durch die BSG ist es nun gelungen das bestehende Angebot zu sichern und weiter auszubauen.
Inzwischen gibt es Beratung an fünf Standorten in Hamburg (Wandsbek, Eilbek, Altona, Bergedorf, Harburg). Ein sechster folgt in Kürze (Stellingen). Damit ist der Zugang für Jugendliche deutlich erleichtert worden. Mädchen und Jungen von 11 bis 17 (max. 21) Jahren können sich beraten lassen, wenn sie Probleme mit dem Essen haben, klären wollen, ob sie unter einer Essstörung leiden und sich im Hamburger Hilfesystem orientieren  möchten. Das Beratungsangebot richtet sich auch an Angehörige.
Durch die Erweiterung ist es nun auch möglich weitere Angebote zu machen: Neu ist die Beratung für Jungen mit Essstörungen, für die es bisher Hamburg weit kein Angebot gab. Ausgebaut wird es zudem durch Gruppenangebote und Angebote für Fachkräfte.
Erklärtes Ziel von BSG und Brücke e.V.  ist es eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und das Wissen über Essstörungen und Hilfsmöglichkeiten unter den Hamburger Bürgerinnen und Bürgern zu erweitern.
Rückfragen unter Tel. 040-666 120, info@smutje-hh.de
Weitere Informationen unter www.bruecke-online.de

Hamburg, den 11.01.2011

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