KVH Substitutionsbehandlung

Peter Zamory

Peter Zamory

Die KVH hatte am 22.05.2003 eine Veranstaltung mit dem Thema „Stand der Substitutionsbehandlung“ im Rahmen der Suchttherapietage durchgeführt. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Suchtmedizin der  Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer Hamburg, Herbert Görne, hat die Veranstaltung mit organisiert.

Die Suchtmedizin, speziell die Substitutionsbehandlung der  Opiatabhängigkeit, hat sich gewandelt. Heute ist es allein der interdisziplinär–integrative Behandlungsansatz, der es ermöglicht, abhängig erkrankte, psychiatrisch und somatisch komorbide Patienten adäquat zu behandeln. Konsumverhalten und Abgabemodalität allein sind schon lange nicht  mehr ausreichende Determinanten zeitgemäßer Suchtmedizin. Gefordert ist ein umfassendes strukturiertes Angebot zur Therapie der Komorbiditäten vor Ort, um Morbidität und Mortalität weiter zu senken.

In diesem Symposium wurde das in Hamburg erreichte erläutert. Für die Brücke hielt Dipl.-Psych. Cornelia Mertens einen Beitrag zu den Anforderungen an die psychosoziale Betreuung. Alle aktuellen Probleme wurde kritisch angesprochen und ein Ausblick formuliert.

Share on Facebook

Comments are closed